Gedichte

   

Gedichte von mir.


Träume

Solange wir Träume haben, leben wir.
Solange wir leben, geben uns Träume Hoffnung
Solange es Hoffnung gibt haben wir keine Angst vor der Zukunft.
Die Zukunft liegt in unseren Händen,
träumen wir sie nicht nur, sondern erleben wir sie.

Copyright © 2000 by Petra Heierhoff


Rosenduft

Der Morgen erwacht mit Rosenduft,
gespanntes Kribbeln liegt in der Luft.
Sonnenschein wärmt meine Haut,
ob sich mein Liebster heut' wohl traut?

Träume, wie Wolken so weich
entführen mich in's Fantasienreich.
König der Nacht, halt mich fest, halt mich warm,
denn heut' lieg ich bei'm Liebsten im Arm.

Prickelnd wie Sekt strömt das Blut in mein Herz.
Liebe ist wie ein Lied von Glück und Schmerz.
Die Melodie aus Sehnsucht schickt meine Seele auf Reisen,
sucht Deine Nähe, will meine Liebe beweisen.

Angst schnürt mir die Kehle zu, nimmt mir die Luft zum Denken.
Werd ich's auch nicht bereuen, mein Vertrauen Dir zu schenken?
Herz, pass auf, hab auf Dich Acht.
Damit Dein Traum Dir keinen Kummer macht.

Copyright © 1998 by Petra Heierhoff. Geschrieben für meine Tochter Janina


Magie der Sterne

Magie der Sterne, Zauber der Nacht,
ich bin aus meinem Traum erwacht.
Der Prinz des Vergessens hat sein Pferd aufgezäumt,
ich fliehe vergeblich, ich hab' nur geträumt.

Glühende Wangen, bohrender Schmerz,
rasender Pulsschlag erzittert mein Herz.
Was hab' ich geträumt vergangene Nacht,
was hat mir solche Angst gemacht?

Wabernde Nebel begleiten den erwachenden Tag,
verstecken die Antworten, wonach ich auch frag'.
Hört er, der Prinz, mein flehendes Rufen?
Nur ich kann es hören, das Donnern von Hufen.

Mit sprühenden Eisen und blutroten Nüstern
erscheint der Rappe, die Welt scheint zu flüstern.
Der Blick seines Reiters, voll Liebe und Schmerz,
umhüllt mich tröstend und beruhigt mein Herz.

Er küsst meine Stirn, hebt die Hand wie zum Gruß
und entfernt sich lautlos im Nebel vom Fluss.
Ich erwache und spür' doch seine Nähe in mir,
als wäre es Wahrheit, als wäre er hier.

Copyright ©1999 Petra Heierhoff


Die Rose der Liebe

Deine erste Rose der Liebe erinnert mich,
Du bist da, hältst mich zärtlich im Arm.
Geflüsterte Worte: "Ich liebe Dich!"
Sterne der Liebe überstrahlen mich warm.

Ich dachte, alles wäre vorbei und vorgessen,
doch Du hast mein Herz wieder aufgeweckt.
Traurig hatte ich im Schatten gesessen,
meine Gefühle im tiefsten Innern versteckt.

Ein Meer der Zärtlichkeit überrollt mein Denken,
verführt mich zum Träumen von einer neuen Welt.
Erstickt meine atemlosen Fragen und Bedenken,
zeigt mir den Weg in das Land, wo nur Liebe zählt.

Copyright © 2000 Petra Heierhoff


Ist Lieben eine Sünde?

Ich schau hinaus in dunkle Nacht
mein Herz kann Dich nicht finden.
Was haben wir nur falsch gemacht,
zählt "lieben" zu den Sünden?

Die schlimmste Strafe, die es gibt
hat uns die Lüge zugedacht.
Sie hat den Menschen, den man liebt
zum Sklaven seiner selbst gemacht.

Kälte schneidet tiefe Wunden
in das Herz, das lautlos weint.
Angst ersetzt die wenigen Stunden,
in denen Glück und Liebe vereint.

Nur Du bestimmst den Weg ins Leben,
wenn Mut die Angst mit Stolz besiegt.
Ein vertrauensvolles Herz will alles geben,
auch wenn es jetzt im Dunkel liegt.

Copyright © 2000 Petra Heierhoff


Der Vogel

Ein Vogel flattert hin und her,
möcht‘ seinem Haus entfliehn.
Hat keine Lust auf Gitter mehr,
will in die Ferne ziehn.

Auch, wenn der Käfig golden war,
er wurde fahl, war nicht mehr blank.
Gefangen saß er, Jahr für Jahr,
sein Herz, das wurde krank.

Verlor sich selbst im Meer der Zeit,
musst sich erst wiederfinden.
Und sah in einem bunten Kleid
die Liebe neue Schleifen binden.

Der Vogel flattert nun nicht mehr,
er hat sein Ziel gefunden.
Träume zu leben fällt ihm nicht schwer,
sein Herz wird nun gesunden.

Copyright © Petra Grabau 2009


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